Archiv für den Monat: Januar 2015

Bronze für den Kalender „Nepal 2015 – Von Kathmandu nach Banjhakateri“ beim „gregor International calendar award 2015“ – 9.000 Euro für BREPAL

gregor international calendar award 2015

Das Team des Kalenderprojekts „Nepal 2015 – Von Kathmandu nach Banjhakateri“ nimmt den Bronzepreis des gregor international calendar awards 2015 entgegen. vlnr: Gerd Rittberger (Graphischer Klub Stuttgart), Preisträger: Steffen Esslinger, Michael Kruckenberg, Jürgen Esslinger, Alexander Bullinger, Sebastian Bullinger, Nora Maier, Lena Bäuerle, Dr. Klaus Eckert, David Bäuerle, Jürgen Preuss (Graphischer Klub Stuttgart), Ben Streubel (Moderation) Bild: Mathias Wolpert, Stuttgart

Stuttgart. Am 22.01.2015 gab es für das Kalender Team rund um den Fotografen Sebastian Bullinger Grund zum Feiern! Von über 1000 eingereichten Werken hat der Kalender „Nepal 2015 Von Kathmandu nach Banjhakateri“, der im letzten Jahr für gemeinnützige Zwecke bei der Schwenninger Druckerei Werner Esslinger oHG produziert worden ist, einen Preis bei einem der bedeutendsten Wettbewerbe der Druck- und Medienbranche weltweit gewonnen: der Nepal Kalender hat beim „gregor International calendar award 2015“ die Auszeichnung „Bronze“ erhalten.

Gastgeber war niemand geringeres als der Graphische Klub Stuttgart, der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg e. V. und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Ziel des Grafischen Klubs Stuttgart ist es, fach­li­ches Bil­dungs- und Kul­tur­gut im gra­fi­schen Schaf­fen in allen Spar­ten und Tech­ni­ken zu för­dern.  Die Preisverleihung wurde im Namen der Veranstalter Peter Hofelich, MdL, des Beauftragten der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg eröffnet.

Nach über einem Jahr Arbeit an dem gemeinnützigen Hilfsprojekt, inklusive einer vorhergehenden Reise nach Nepal durch die Kinderärztin Johanna Hummel, den Unternehmensberater Michael Kruckenberg und den Fotografen Sebastian, ist der Kalender mit einer Stückzahl von 1000 Exemplaren auf den Markt gekommen und gewinnbringend mit einem Erlös von über 9.000,00 Euro verkauft worden.

Initiator des Bremer Vereins Brepal e.V., Dr. Klaus Eckert, freut sich sehr über diese großzügige Spende und weitere Fördergelder, die in diesem Zuge zusammengekommen sind.

Bereits mit Beginn der „non-profit“ – Aktion war allen Beteiligten klar, dass die Kreation eines Nepal-Kalenders ein dankbares und lehrreiches, aber auch einnehmendes und zeitaufwendiges Projekt werden würde. Ziel des Projektes war es, so viel Kalender wie möglich zu verkaufen, um den Erlös davon an die gemeinnützige Hilfsorganisation „Brepal“ zu spenden und den Aufbau einer Gesundheitsstation, bzw. eines „Health Post“ zu unterstützen.

Idee und Umsetzung
Anfang 2014 steckte die Idee noch in den Kinderschuhen. Durch den Verkauf eines Nepal-Kalenders sollten Spendengelder für das „Hilfe zur Selbsthilfe „ – Projekt gewonnen werden. Mitte des Jahres hat das operative Projekt mit der Planung,  der Gestaltung,  dem Vertrieb,  der Vermarktung, der Logistik und den Finanzen gestartet.  Die Designerin  Melanie Sonnenschein aus Hamburg war bei dem Projekt zuständig für Konzept, die Illustration und die grafische Verarbeitung, Nora Maier Kultur- und Sportevents aus Schwenningen hat die Vermarktung und den Vertrieb unterstützt und gefördert. Das Projektteam kommunizierte meist online zwischen Hamburg, Berlin, Stuttgart und Villingen-Schwenningen

Während die Öffentlichkeitsarbeit und das Aktivieren von privaten und geschäftlichen Netzwerken Mitte des letzten Jahres schon auf Hochtouren lief, um Vertriebskanäle aufzuspüren, wurden die letzten  Kalendermotive an passende Stellen zugeteilt, Farben abgestimmt, Texte formuliert und übersetzt, Größen-, Maß- und Gewichtsangaben verwertet. Die meisten Motive flogen aus der engeren Auswahl heraus, geschafft haben es allein zwölf an der Zahl!

Atemberaubende Bildmotive, gepaart mit hochwertigen Materialien sind durch viel Fingerspitzengefühl zu einen wunderschönen DIN A2 Fotokalender geworden. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Als einzige unplanbare Komponente blieb die Frage, ob ein solcher Kalender von der Öffentlichkeit überhaupt angenommen würde …

S. Bullinger hat durch sein Engagement vor Ort und von zu Hause aus die Arbeit in Banjhakateri von M. Kruckenberg und J. Hummel unterstützt, in Deutschland kommuniziert, durch seine überzeugende Art begeistert und dabei seine ganz persönlichen Eindrücke und Impressionen von Land und Leuten aufgegriffen um die Lebensweise der Bevölkerung durch seine Fotografien wieder zu spiegeln.

Verwendungszweck Spendengelder
BREPAL arbeitet in Banjhakateri nach den nepalesischen medizinischen Richtlinien und ist vom staatlichen Gesundheitsministerium als Health Post anerkannt. Der medizinische Leiter namens Bisnu Busal ist kein Arzt. Er hat eine dreijährige medizinische Ausbildung und ist als „Allgemeinmediziner“ tätig. Mit seinen Möglichkeiten und der Ausbildung kann er aber mindestens 80% der medizinischen Probleme im Zentrum lösen. Derzeit arbeitet er in einem lokalen Lehmhaus ohne fließendes Wasser und Strom.

Am 13.3.2015 soll das neu erbaute Gesundheitszentrum in Banjhakateri eingeweiht werden. Dieses Gebäude wird eine medizinische Versorgung nach westlichem Standard ermöglichen. Es hat auch einen Raum, in dem Operationen stattfinden können. Bislang mussten Patienten zu notwendigen Eingriffen kostenpflichtig in entfernte Krankenhäuser geschickt werden.

Mit dem Erlös aus dem Kalenderprojekt und den neuen Möglichkeiten im Health Post wird BREPAL in der Lage sein, nepalesische Operationsteams ins Dorf zu holen. Geplant sind Heath Camps in 2015 von Gynäkologen, Chirurgen, Dermatologen und Zahnärzten. Wir erreichen durch diese Health Camps eine wesentliche Verbesserung der medizinischen Versorgung unserer Patienten. Je nach Bedarf sind Camps ein- bis zweimal pro Jahr geplant.

www.brepal.de
www.notesfromasia.de/the-project
www.e-620.de
www.noramaier.de
blog.sbullinger.de

.vielklangfestival steht vor der Tür!

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Das „vielklangfestival“ in Tübingen feiert dieses Jahr vom 1. bis 17. Mai 2015 mit dem fünf jährigen Bestehen sein erstes kleines Jubiläum. Das Thema des Jahres 2015 ist „Weiße Nächte“ bezugnehmend auf Norddeutschland und Skandinavien. Neben Werken der bekannten Komponisten Grieg und Sibelius wird es auch Werke, die sich mit dem Thema „Nacht“ beschäftigen, zu hören geben.

Das besondere Merkmal des jungen Festivals sind seine außergewöhnlichen Spielorte, sowie die unkonventionellen Konzertformate. So laden wir zum Beispiel unsere Gäste zu den sogenannten „Bach ´n Breakfast“ Konzerten in die Hochschule für Kirchenmusik ein. Hier gibt es im Vorfeld eines jeden Konzertes ein Frühstück sowie Raum, um sich vor- und nach dem Konzert in entspannter Atmosphäre auszutauschen.

Außerdem bietet das vielklangfestival eine Plattform an, die nicht ausschließlich durch die Elite der Klassikmusik besetzt wird, sondern welche insbesondere auch durch junge und talentierte Musiker genutzt werden kann.

Wir haben das Glück, wieder tolle Künstler für uns gewonnen zu haben: zum einen wird das Minguet-Quartett zusammen mit Klaus Mertens ein sehr besonderes Konzert gestalten, zum anderen konnten wir den Cellisten Claudio Bohorquez und die junge Geigerin Liv Migdal für je ein „Bach’n’Breakfast“ gewinnen. Außerdem wird der Südwestdeutsche Kammerchor in Tübingen auftreten.

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Die „Shedhalle Tübingen – Forum für zeitgenössische Künste e.V.“ oder auch der alte Schlachthof bietet Platz für über 1000 Zuhörer und wird die Location für das Eröffnungskonzert des „vielklangsommers“ sein, der vom 1. bis 10. August 2015 stattfindet. Willkommen geheißen wird an diesem experimentellen Ort „AKAMUS Berlin“. Das international renommierte Kammerorchester wird in diesem Rahmen, gepaart mit außergewöhnlicher Lichtkunst der Betreiber der SHED-Halle, den Auftakt des vielklangsommers machen.

Der vielklang e.V. will sein 5-jähriges Jubiläum zum Anlass nehmen, die folgenden Jahre mit einem etwas geänderten Ansatz anzugehen: Im Zentrum wird immer noch die Veranstaltung von Konzerten auf internationalem Niveau stehen. Forciert werden allerdings in Zukunft Kooperationen mit allgemeinbildenen Schulen und Musikschulen in Tübingen. Einer der Schwerpunkte wird in diesem Jahr kulturelle Bildung in Schulen sein.

Wir freuen uns, in diesem Jahr erstmals das Projekt „sing@Tübingen“ in Zusammenarbeit mit der Caritas und der Tübinger Musikschule e. V. durchzuführen. Nach einer umfangreichen Vorbereitungsphase werden im August über 100 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren von professionellen Stimmbildnern und Theaterpädagogen geschult. Ein großer inhaltlicher Bestandteil werden Stücke aus Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion sein, die choreographisch zu einem Singspiel verbunden werden. Das Projekt richtet sich an Kinder aus bildungsfernen Familien, die ihre erlernten Fähigkeiten anschließend an das Projekt im Rahmen von zwei Abschlusskonzerten aufführen werden.

Die Meisterkurse, welche ebenfalls im Rahmen des vielklangsommers stattfinden, sind in Ihrem Aufbau und mit ihren Dozenten einzigartig in Deutschland, vielleicht sogar in Europa. Jeder Teilnehmer erhält neben seinem Einzelunterricht täglich Ensemble-Unterricht bei den verschiedenen Dozenten und hat, ebenfalls täglich Orchester- oder Chor-Proben. Mit Hille Perl (Viola da Gamba), Lee Santana (Laute), Kristin von der Goltz (Barockcello), Gottfried von der Goltz (Barockgeige), Petra Müllejans (Barockgeige), Sibyllar Rubens (Sopran) und Klaus Mertens (Bariton) kommen einige der prägendsten Persönlichkeiten der Historischen Aufführungspraxis für zehn Tage nach Tübingen.

Mehr Informationen finden Sie in Kürze hier:

www.vielklang.org